Meldungen

November 2018 - Willi Probst und die Kammersteiner Malfreunde stellen im Caritashaus aus

 

13 Malfreunde, die Kammersteiner Malfreunde und Willi Probst stellen im Caritashaus in Ansbach, Bahnhofsplatz 11, bis zum 30.04.2019 ihre Bilder aus. Ausgestellt werden Landschafts- und Städtebilder aus dem Ansbacher Raum sowie der Toskana und aus Spanien.

Die Malfreunde treffen sich regelmäßig, viele seit 1987, wo der Malkreis von Willi Probst gegründet worden ist, zum gemeinsamen Malen, zur Teilnahme an Ausstellungen und zu Fahrten in die Toskana, wo auch gemeinsam gemalt wird.

Bei den ausgestellten Bildern handelt es sich hauptsächlich um Aquarelle, jedoch sind auch andere Techniken zu sehen. Alle Bilder sind käuflich zu erwerben. Die Künstler haben zugesagt, dass Sie bereit wären, 20 % des Verkaufserlöses an das Frauenhaus zu spenden.

Neben Willi Probst stellen folgende Künstler aus:

Inge Bromm, Ursula Broske, Simone Erdmann, Karl Gabler, E. Helmreich, Carlos Kittner, Monika Lacker, Dieter Meyer, Alfred Raile, Angelika Ramspeck, Irmgard Reutner, Hilde Thiem und Bernd Warnick.

Die Bilder können während der Geschäftszeiten der Geschäftsstelle des Caritasverbandes Ansbach von

Montag - Freitag von 9.00 – 12.00 Uhr und

Montag - Donnerstag von 14.00 – 16.00 Uhr besichtigt werden.

 

Oktober 2018 - Mitgliederversammlung

Foto: Alexander Biernoth
v.l.: Geschäftsführender Vorstand Heinz Kestler , Vorstandsvorsitzender Dekan Hans-Peter Kunert

In der Mitgliederversammlung wurde durch die Neuwahlen der Vorstandschaft und des Aufsichtsrates die neue Struktur des Verbandes umgesetzt. An der Spitze des Verbandes steht jetzt ein dreiköpfiger Vorstand, der vom Aufsichtsrat kontrolliert wird. Der Vorstand besteht aus dem Vorstandsvorsitzenden Herrn Dekan Hans-Peter Kunert, dem stellvertretenden Vorsitzenden Herrn Albert Schmitt und dem Geschäftsführenden Vorstand, Herrn Heinz Kestler. Der Aufsichtsrat besteht aus 8 Personen, aus dessen Kreis der/die Vorsitzende und die Stellvertretung noch gewählt werden müssen.

 

Der Vorstandsvorsitzende Dekan Hans-Peter Kunert informierte in seinem Tätigkeitsbericht über die verschiedenen Angebote des Verbandes und erläuterte ihre Aufgaben. Er bedauerte, dass in vielen Einrichtungen Ehrenamtliche fehlen würden. Als großes Problem sah er an, dass bezahlbarer Wohnraum fehlt, betroffen seien vor allem Flüchtlinge und die im Frauenhaus untergebrachten Frauen.

 

Geschäftsführer Kestler legte die Jahresrechnung für 2017 vor. Er erklärte, dass der Überschuss von 2017 zur Finanzierung des Haushaltes von 2018 benötigt wird.
Die Einnahmen setzen sich zu 28,9 % aus kirchlichen Mitteln, zu 8,1 % aus staatlichen und zu 10,8 % aus kommunalen Mitteln, zu 44,9 % aus Einnahmen der Kassen und zu 7,3 % aus sonstigen Einnahmen zusammen.
Bei den Ausgaben fallen 86,0 % für Personalkosten, 12,2 % für Sachkosten und 1,8 % der Ausgaben für Investitionen an.

 

Verabschiedet wurde Herr Ernst Beck, der über 3 Jahrzehnte dem Vorstand als Beisitzer angehörte. Bei den Neuwahlen stellte er sich aus Altersgründen nicht mehr zur Verfügung. Außerdem wurde Herr Josef Schuster als Rechnungsprüfer verabschiedet, der ebenfalls aus Altersgründen nicht mehr kandierte. 

 

September 2018 - Die bayer. Sozialministerin besuchte den Caritasverband

Foto: Alexander Biernoth
v. l.: Landtagsabgeordneter Andreas Schalk, Bayerns Sozialministerin Kerstin Schreyer, Caritas-Vorsitzender Dekan Hans Peter Kunert und Caritas Geschäftsführer Heinz Kestler.

Die bayerische Sozialministerin Kerstin Schreyer informierte sich im Caritashaus in Ansbach über die Arbeit des Caritasverbandes Ansbach, insbesondere über das Frauenhaus und die Interventionsstelle. Begleitet wurde sie von den Landtagsabgeordneten Andreas Schalk, der das Treffen organisierte und Jürgen Ströbel, den Bezirksräten Christine Reitelshöfer und Herbert Lindörfer.

Die Ministerin zeigte sich beeindruckt von dem Engagement, das im Frauenhaus und in der Interventionsstelle geleistet wird. Die Ministerin sicherte zu, sich für eine bessere finanzielle Ausstattung der Frauenhäuser, vor allem für das sozialpädagogische Personal und für die bauliche Instandhaltung, einzusetzen.

Der Geschäftsführer des Caritasverbandes Ansbach, Heinz Kestler, wies darauf hin, dass der Ausbau der präventiven Arbeit dringend nötig wäre, womit auch Frauenhausaufenthalte vermieden werden könnten. Auch die Erhöhung des Stundenanteils im hauswirtschaftlichen Bereich wäre wünschenswert, weil viele Frauen mit einfachen hauswirtschaftlichen Aufgaben überfordert sind.

Als drängendes Problem bezeichnete die Frauenhausleiterin, Brigitte Guggenberger, den fehlenden bezahlbaren Wohnraum, weshalb sich auch die durchschnittliche Aufenthaltsdauer von 46,9 Tagen (2016) auf 60,2 Tagen (2018) erhöht hat.

Der Landtagsabgeordnete Andreas Schalk glaubt, dass der Wohnraum in der Stadt Ansbach wegen der Zuwanderung und der Hochschule knapp geworden ist. Er sieht seitens der Stadt Ansbach dringend Handlungsbedarf, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen.

Die Interventionsstelle nahm am 01.10.2015 ihren Betrieb auf. Pro Jahr werden von der Interventionsstelle rund 100 Frauen erreicht und eine Unterstützung angeboten, die von sich aus keine Hilfe gesucht hätten. Die Interventionsstelle ist über das Frauenhaus ebenfalls rund um die Uhr erreichbar.

 

August 2018 - Sparda-Bank Nürnberg spendet Schultaschen für bedürftige Familien

Foto von Sparda-Bank Nürnberg
v. l.: Jörg Euerl, Vertriebsleiter der Sparda-Bank Nürnberg, Dekan Hans-Peter Kunert, 1. Vorsitzender des Caritasverbandes Ansbach, Christine Meißler, Leiterin der Sozialen Beratung und Heinz Kestler, Geschäftsführer des Caritasverbandes Ansbach

Kurz vor Schulbeginn konnte der Caritasverband Ansbach wieder 50 nagelneue Schultaschen an Kinder aus bedürftigen Familien aus der Stadt und dem Landkreis Ansbach übergeben. Diese Aktion führte der Caritasverband Ansbach nun zum fünften Mal zusammen mit der Sparda-Bank Nürnberg durch. Durch die Weitergabe der Schultaschen an die ABC-Schützen aus einkommensschwachen Familien soll die Chancengleichheit gewahrt und von vorneherein eine Ausgrenzung vermieden werden, um so den Kindern den bestmöglichen Start ins Schulleben zu ermöglichen. Die Einschulung ist schließlich eines der wichtigsten Ereignisse im Leben eines Kindes.

Die Kosten für die 50 Schultaschen im Wert von ca. 4.000,00 € wurden wieder von der Sparda-Bank Nürnberg übernommen.

Die Schulranzen beinhalten eine Sporttasche, einen Brustbeutel, ein Mäppchen und ein mit Farbstiften gefülltes Etui. Voraussetzung für den Erhalt der Schulranzen war der Nachweis der Bedürftigkeit und der Einschulungsnachweis. Der Vertriebsleiter der Sparda-Bank Nürnberg, der auch für die Filiale in Ansbach verantwortlich ist, Jörg Euerl, stellte in Aussicht, dass diese erfolgreiche Aktion im nächsten Jahr wieder stattfinden soll.

Juli 2018 - Jahresbericht 2017

Der Caritasverband Ansbach hat seinen Jahresbericht 2017 vorgelegt. Der Jahresbericht informiert über die Arbeit der Einrichtungen im vergangenen Jahr. In seinem Vorwort geht der 1. Vorsitzende, Herr Dekan Kunert, auf das 15-jährige Jubiläum der Tafel Ansbach ein.

Ein Schwerpunkt in dem Bericht sind die MDK Prüfungen der Sozialstationen.

Wer sich über die Arbeit des Verbandes bzw. der Einrichtungen informieren möchte, kann den Jahresbericht kostenlos in der Geschäftsstelle des Caritasverbandes anfordern.

Caritasverband in der Stadt
und im Landkreis Ansbach e. V.
Bahnhofsplatz 11
91522 Ansbach
Tel. 0981 97168-0
Fax 0981 97168-15
E-Mail info@caritas-ansbach.de

 

Juni 2018 - Facetten der Kunst im Caritashaus

 

Foto: Biernoth
v. l.: Heinz Kestler, Geschäftsführer des Caritasverbandes Ansbach und Gerda Spatz

„Facetten der Kunst“. So lautet das Motto der Ausstellung mit Werken von Gerda Spatz im Ansbacher Caritashaus. Frau Spatz hat aus ihrem Repertoire 18 Bilder gewählt. Frau Spatz zeigt, dass sie verschiedene Techniken, wie das Malen mit Acrylfarben, Airbrush-Technik, aber auch die Monotypie, also Unikatdrucke, oder den Umgang mit Blattgold und ganz normale Aquarelltechnik meisterhaft beherrscht.

Frau Spatz hat im Alter von 30 Jahren mit dem Malen begonnen. Anfangs hat sie nur in Öl oder mit Bleistiften gearbeitet, später hat sie sich an die Aquarelltechnik herangewagt. Bei Studienaufenthalten in Italien, Griechenland, Marokko oder der Europäischen Kunstakademie in Trier versuchte sie, ihre Techniken noch zu intensivieren. Ihre Kenntnisse gibt sie seit 2000 als Dozentin an der Volkshochschule weiter. Seit 18 Jahren hat sie ein eigenes Atelier, das „Malstudio Kunst-Werk Spatz.

Für Frau Spatz ist die Malerei zum Lebensinhalt geworden. Mit ihrer Ausstellung will sie Menschen, die in schweren Lebenslagen sind, Mut machen, Lebensfreude schenken und anregen, selbst kreativ tätig zu werden.

Die Ausstellung „Querbeet“ ist bis 31. Oktober 2018 im Caritashaus, Bahnhofsplatz 11 in Ansbach, zu den Geschäftszeiten montags bis freitags von 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr und montags bis donnerstags von 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr zu sehen.

Mai 2018 - Leitungswechsel im Frauenhaus

 

Foto: Caritasverband
v. l.: Die scheidende Leiterin Hildegard Goldbrich, die Nachfolgerin Brigitte Guggenberger und Geschäftsführer Heinz Kestler

Nach 23 Dienstjahren im Frauenhaus des Caritasverbandes Ansbach, davon 14 als Leiterin, wurde Hildegard Goldbrich Ende April 2018 im Rahmen einer Feierstunde in den Ruhestand verabschiedet.

Vor zahlreichen Gästen, ehren- und hauptamtlichen Mitarbeitern, wurde ihr vom Vorsitzenden des Verbandes, Dekan Hans-Peter Kunert und Geschäftsführer Heinz Kestler für ihr enormes berufliches Engagement gedankt. Dabei wurde betont, dass sie in ihrer Funktion als Leiterin die Akzeptanz und das Ansehen des Frauenhauses gesteigert hat und sie in der Zeit zum Gesicht des Frauenhauses geworden ist.

Frau Goldbrich übernahm auf Bitten des Trägers 2002 die kommissarische und 2004 die offizielle Leitung des Hauses, nachdem ihre Vorgängerin krankheitsbedingt ausgeschieden war.

Zwei Mitarbeiterinnen des Frauenhauses, Frau Guggenberger und Frau Blank, dankten „ihrer Chefin“ mit einem launigen Gedicht zum Abschied. Die ehrenamtliche Mitarbeiterin, Ute Lauer, sprach für den Kreis der Ehrenamtlichen den Dank aus. Frau Goldbrich bedankte sich beim Träger für das Vertrauen und bei den ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiterinnen für die harmonische und stets kollegiale Zusammenarbeit.

Zum 01.05.2018 wird an die Stellvertreterin von Frau Goldbrich, Frau Brigitte Guggenberger, die Leitung des Frauenhauses übertragen. Weil die erfahrene Dipl. Sozialpädagogin Brigitte Guggenberger bereits langjährige Mitarbeiterin beim Caritasverband Ansbach ist, zuerst in der Schwangerschaftsberatung und danach seit vielen Jahren im Frauenhaus, zeigte sich Geschäftsführer Kestler überzeugt, dass der Übergang gut gelingen wird, auch wenn Frau Goldbrich große Fußspuren hinterlassen hat.

März 2018 - Frühjahrssammlung steht unter dem Motto: „Jeder Mensch braucht ein Zuhause“

 

Foto: Biernoth
v. l.: Die Ehrenamtlichen Elisabeth Bady, Margarete Mair, Maria Stichlmair 
und Geschäftsführer Heinz Kestler

Im Rahmen eines Auftaktgottesdienstes wurde die Caritas-Frühjahrssammlung gestartet: Bis 4. März 2018 bitten die Sammler unter dem Motto „Jeder Mensch braucht ein Zuhause“ um Spenden für die Arbeit des Caritasverbandes.

Das Geld aus der Caritassammlung kommt ohne Abzüge der Arbeit des Caritasverbandes zugute. Viele Hilfsangebote sind nur mit Hilfe der Sammlungsgelder möglich. Drei der über 160 ehrenamtlichen Helfer des Caritasverbandes Ansbach berichteten im Gottesdienst über ihr ehrenamtliches Engagement.

Frau Bady stellte das Kleiderlager im Caritashaus am Bahnhofsplatz in Ansbach vor, Margarete Mair die Ansbacher Tafel, von der über 400 Personen jede Woche durch die Abgabe von preisgünstigen Lebensmitteln unterstützt werden. Maria Stichlmair berichtete von ihrer Arbeit im Frauenhaus und unterstrich, dass sie durch ihr ehrenamtliches Engagement der Gesellschaft etwas zurückgeben möchte, weil es ihr bisher immer gut gegangen ist.

Mit dem Motto „Jeder Mensch braucht ein Zuhause“ will die Caritas auf den Wohnungsmangel, den Leerstand, die Vereinsamung und die Obdachlosigkeit in Deutschland hinweisen. Vielen Menschen fällt es schwer, eine geeignete, bezahlbare Wohnung zu finden.

Domkapitular Hans Kern dankte allen ehrenamtlichen Helfern der Caritas für ihren Einsatz.